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Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)

Die Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) der Handwerkskammer des Saarlandes verstehen sich als Bindeglied zwischen Handwerk und Wissenschaft. Sie unterstützen Handwerksunternehmen bei der Umsetzung technologischer Neuerungen und regen Kooperationen mit Hochschul- und Forschungseinrichtungen an. Durch Information, Schulung und Beratung sowie Kontaktvermittlung und projektbegleitende Hilfestellungen leisten die Beauftragten für Innovation und Technologie einen wichtigen Beitrag zur technologischen Weiterentwicklung des Handwerks.

Forschung, Entwicklung und Vermarktung neuer innovativer Produkte und Geschäftsideen nehmen in kleinen und mittleren Handwerksunternehmen (KMU) mehr und mehr zu mit der Folge, dass im Handwerk eine Vielzahl von Neuerungen und Verbesserungen entwickelt, eingeführt und stetig weiter ausgebaut wird.

Tätigkeitsspektrum

Die Tätigkeit der Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie vom saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr gefördert.

Das Tätigkeitsfeld beinhaltet u.a.:
 
  • die Beratung saarländischer Handwerksunternehmen bei auftretenden technischen Fragestellungen,
  • das Erteilen von Auskünften zu technischen Normen, gewerblichen Schutzrechten und Innovationsförderprogrammen,
  • das Recherchieren in Technologie- und Wirtschaftsdatenbanken,
  • die Vermittlung von Technologieinformationen im Rahmen von Präsentationsveranstaltungen, Fachtagungen und Kongressen
  • das Anfertigen und Veröffentlichen von Beitrags- und Berichtserstattungen sowie von Informationsschriften,
  • die Betreuung von Arbeitskreisen, Interessengemeinschaften und Initiativgruppen,
  • das Monitoring technologischer Entwicklungen und die Einschätzung ihrer Bedeutung für das Handwerk,
  • die Entwicklung neuer Kompetenz- und Handlungsfelder für das Handwerk inkl. der Konzeption von Lehrgängen und Seminaren,
  • die Kontaktanbahnung zwischen Handwerksunternehmen, Industriepartnern und Forschungseinrichtungen,
  • die Anregung und projektbegleitende Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

 

Fachliche Schwerpunkte

Die fachlichen Schwerpunkte der Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) liegen in den Bereichen Metalltechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik.

BIT Metalltechnik

Der BIT für Metalltechnik befasst sich hauptsächlich mit Fragestellungen aus dem Bereich der Konstruktions- und Fertigungstechnik, der Arbeitsorganisation, der Logistik und des Qualitätsmanagements. Zu den aktuellen Themen gehören:
 
  • der Einsatz moderner Fertigungstechnologien im Zusammenhang mit CAD-generierten Arbeitsdaten,
  • die CE-konforme Unterstützung bei Produktentwicklungen und deren Herstellung,
  • die Hilfestellung bei der Recherche und Handhabung von harmonisierten Normen, Regelwerken und Verordnungen,
  • die Auskunfterteilung bei der Anwendung von schweißtechnischen Arbeiten sowie
  • die Vermittlung von gesetzlich vorgeschriebenen, produktbezogenen Zertifizierungsvorgängen.
​Vor allem mit Blick auf die voranschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt gewinnt eine ineinandergreifende, ganzheitliche Betrachtung betriebsbezogener Abläufe für zukunftsorientierte Mittelstandsbetriebe immer mehr an Bedeutung.

BIT Informations- und Kommunikationstechnik

Der Beauftragte für Innovation und Technologie mit Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik berät Handwerksunternehmen beispielsweise zu Themen wie:
 
  • Umgang mit digitalen Medien im betrieblichen Umfeld
  • Einsatz von mobilen Endgeräten im Arbeitsprozess
  • Einsatzmöglichkeiten von Cloud-Lösungen
  • IT-Sicherheit
Längst sind Smartphones in den Betrieben ein fester Bestandteil u. a. für die interne und externe Kommunikation, aber auch darüber hinaus. Der Handwerker kann vor Ort mit seinem mobilen Endgerät unterschiedliche Daten erfassen - komfortabel, zeitsparend und ohne Medienbruch.
​Von den immer leistungsstärkeren Werkzeugen kann gerade das Handwerk deutlich profitieren.
​Vor allem auch in Kombination mit Cloud-Lösungen lässt sich durch den Einsatz digitaler Arbeitsgeräte die Produktivität enorm steigern.
Die Digitale Transformation ist im Handwerk heute in vollem Gange und verändert die Arbeitswelt nachhaltig. Der Funktionsumfang von Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik ist enorm und steigt immer weiter an. Die IT-Sicherheit ist von entscheidender Bedeutung für den Einsatz im Geschäftsalltag. Es gilt: IT-Sicherheit ist Chefsache!

Ansprechpartner BIT-Schwerpunkte


Dominik Schömer,

Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)
Telefon 0681 5809-266
Fax 0681 5809222-266

Dr. Markus Kühn,

Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)
Telefon 0681 5809-253
Fax 0681 5809222-253

Fördermittelgeber Bund


Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Fördermittelgeber Bund

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt die Innovationsanstrengungen von Handwerksunternehmen mit einer Vielzahl von speziell auf KMU zugeschnittenen Angeboten.

Mit seinen Informations-, Beratungs-, Förderungs- und Finanzierungsinstrumenten setzt das BMWi Anreize im Mittelstand und trägt dazu bei, bestehende Nachteile im Innovationswettbewerb abzumildern.

Die notwendige Erstberatung und Sensibilisierung der Unternehmen wird durch die Förderlinie "Beauftragte für Innovation und Technologie" (BIT) sichergestellt. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers zwischen den Akteuren des Innovationssystems.

Fördermittelgeber Land


Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Fördermittelgeber Land

Die Förderlinie "Beauftragte für Innovation und Technologie" (BIT) wird zusätzlich durch Landesmittel bezuschusst.

Technologie-Transfer-Netzwerk


Technologie-Transfer-Netzwerk

Die Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) der Handwerkskammer des Saarlandes sind Partner des Technologie-Transfer-Netzwerks des Handwerks.

Die Zentrale Leitstelle für Technologie-Transfer im Handwerk (ZLS) ist am Heinz-Piest-Institut (HPI) für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover angesiedelt. Das Institut ist eine von fünf im Deutschen Handwerksinstitut e. V. (DHI) zusammengeschlossenen Forschungs- und Dienstleistungseinrichtungen. Diese Einrichtungen arbeiten bundesweit und decken arbeitsteilig zusammen die handwerksspezifischen Themen der Bereiche Technik, Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Recht und Berufspädagogik im Handwerk ab.

Das HPI wurde 1950 als „Handwerkstechnisches Institut“ gegründet und ist für den Bereich der Technik und Qualifizierung im Handwerk zuständig.
Technologie-Transfer-Netzwerk des Handwerks

Technologie-Transfer-Netzwerk des Handwerks

BISTECH


BISTECH - Fachinfoportal

Als zentrale Plattform bündelt das BISTECH Angebote, Ansprechpartner und Einrichtungen, die Handwerksunternehmen bei ihren Innovationsaktivitäten unterstützen. Hier erhalten Betriebe Hinweise und Anregungen zum Einsatz neuer Technologien, finden den richtigen Ansprechpartner für ihre technologische Fragestellung und können nach Förderangeboten recherchieren.
Beratungs- und Informationssystem für Technologietransfer im Handwerk

Beratungs- und Informationssystem für Technologietransfer im Handwerk

KDH


Kompetenzzentrum Digitales Handwerk

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in vier sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden.

* Motivations- und Fachpublikationen (z. B. Broschüren, Leitfaden, Checklisten) und Onlineratgeber (z. B. Onlinetools, Quick-Check-Tool)
* Demonstration digitaler Technologien und Anwendungen im betrieblichen Kontext (z. B. mittels Lern- und Teststandorte, um Demonstrations- und Pilotvorhaben für das Handwerk sichtbar zu machen)
* Dialoge, Workshops, Informations- und Fachveranstaltungen zu den o. g. Themenschwerpunkten
* Bereitstellung von Qualifizierungsangeboten (z. B. Webinare bzw. Präsenzschulungen)
* Entwicklung praxisnaher Implementierungsstrategien für Handwerksunternehmen
* Organisation von betriebsübergreifenden Erfahrungsaustauschformaten und Begleitung von Betrieben bei der konkreten Umsetzung von Projekten

Interessierte Handwerksbetriebe haben die Möglichkeit, sich über verschiedene Transferformate und Informationsmaterialien über die für sie aktuell relevanten Fragestellungen zu informieren. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk können Betriebe darüber hinaus beispielsweise Unternehmensabläufe neu strukturieren, online gestützte Dienstleistungsangebote und Geschäftsmodelle entwickeln oder die Möglichkeiten der ortsungebundenen Kommunikation erproben.