Fechinger Talbrücke: Ab Montag, 16. Mai frei für Pkw, Ende des Jahres frei für Lkw


Neue Informationen zur Fechinger Talbrücke.

Die „Taskforce Brücken“ hat sich in ihrer Sitzung vom Montag, 9. Mai, mit den Vorbereitungen zur Teilöffnung der gesperrten Fechinger Talbrücke befasst. Außerdem ging es um das Geschehen auf den Umleitungsstrecken und mögliche Verbesserungen. Verkehrsministerin Anke Rehlinger bekräftigte ihr Ziel, bis zum Jahresende auch wieder Lkw-Verkehr auf die Brücke zu bringen: „Wenn Mitte Mai wieder Pkw auf die Brücke dürfen, ist ein wichtiger Schritt getan. Der nächste muss aber so schnell wie möglich folgen: die weitere Verstärkung der Pfeiler, um auch für Lkw wieder das erforderliche Sicherheitsniveau zu erreichen. Die Vorbereitungen und erste Arbeiten sind dafür in Gang. Es handelt sich bei den Bauteilen um Maßanfertigungen. Für die Montage an zwei Stützen rechnen die Ingenieure mit einem Monat, so dass wir bei zehn Pfeilern auf fünf Monate kommen. Um den Zeitbedarf genauer einschätzen zu können, müssen wir die Erfahrungen mit den ersten Stützen abwarten. Wir hoffen natürlich, dass das Ganze noch schneller geht, aber bis Ende des Jahres sollte die Freigabe für den Lkw-Verkehr wieder möglich sein. Auch wenn für Planung, Genehmigung und Umsetzung des Brückenneubaus ein Zeitraum von acht Jahren plus x angenommen werden muss, wird es eine Zusatzbelastung durch umgeleitete Lkw also keineswegs so lange geben. Die eigentliche Bauphase für die neue Brücke wird wegen der rechtlich bedingten langen Vorlaufzeit für die Planfeststellung erst in einigen Jahren beginnen können. Eine Vollsperrung der alten Brücke ist übrigens auch während der Bauarbeiten nicht vorgesehen.“

Die Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) hatte immer wieder auf die Bedeutung eines gut funktionierenden Lkw-Verkehrs hingewiesen. "Lkw bringen Güter zu Geschäften und Bürgern und Maschinen zu Baustellen", so HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Arnd Klein-Zirbes. Im übrigen sei ein fließender Lkw-Verkehr der ökologischste Lkw-Verkehr.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unsere Pressemitteilung vom 9. Mai 2016.