Förderstopp für Erneuerbare Energien trifft Handwerk


„Aus der Sicht des Handwerks ist der Förderstopp für Erneuerbare Energien im Rahmen des Marktanreizprogrammes in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation das völlig falsche Signal“, kommentiert Georg Brenner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), die jüngsten Bestrebungen auf Bundesebene.
„Aus der Sicht des Handwerks ist der Förderstopp für Erneuerbare Energien im Rahmen des Marktanreizprogrammes in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation das völlig falsche Signal“, kommentiert Georg Brenner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), die jüngsten Bestrebungen auf Bundesebene. „Diese Entscheidung gefährdet Klimaschutzziele sowie Aufträge, Arbeitsplätze und Beschäftigung im Handwerk“, so Brenner. 

Dieser Beschluss wird laut HWK äußerst negative Auswirkungen auf das Handwerk haben. Gerade im Bereich der Erneuerbaren Energien wurden viele qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen und gesichert. Diese sind nun in Gefahr, da durch die wegfallende Förderung viele bereits geplante Investitionen in diesem Bereich erst einmal nicht getätigt werden. Sogar erste Auftragsstornierungen wurden der HWK aus den Unternehmen bereits gemeldet

Die getroffene Entscheidung ist in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation auch deshalb kontraproduktiv, da das Marktanreizprogramm 2009 nicht nur den Ausbau alternativer Energien gefördert hat, sondern auch zu Folgeinvestitionen in Milliardenhöhe führte.

Die HWK ist überzeugt, dass der Förderstopp dem Wachstumsmarkt „Erneuerbare Energien“, in dem immer mehr Menschen beschäftigt sind und der dabei war an wirtschaftlicher Bedeutung zu gewinnen, einen Dämpfer versetzt. Es wird darüber hinaus der notwendige energiepolitische Umbau weg von fossilen und hin zu umweltfreundlichen Energien verlangsamt und auch die Marktführerschaft Deutschlands in diesem Sektor aufs Spiel gesetzt. 

Brenner weist zudem darauf hin, dass gerade die beim Einsatz von erneuerbaren Energien genutzten Technologien, zu einer erheblichen Wertschöpfung in Deutschland führen und somit zum Wirtschaftswachstum beitragen. Statt einer Kürzung sei vielmehr eine Verstetigung der Mittel zur Unterstützung zeitgemäßer Energietechnologie von Nöten.
Foto: Pixelio