Gewerbesteuer in Saarbrücken nicht erhöhen


HWK: Spielraum für Wachstum und Beschäftigung schaffen
HWK: Spielraum für Wachstum und Beschäftigung schaffen

Die Absicht der Stadt Saarbrücken, im Zuge ihres Haushaltssanierungskonzeptes den Gewerbesteuersatz anzuheben, stößt auf die Kritik des saarländischen Handwerks. Die Handwerkskammer fordert vielmehr eine Entlastung der kleinen und mittleren Betriebe, um den Standort zu stärken. HWK-Präsident Bernd Wegner unterstreicht: „Dass die Stadt Saarbrücken ihre Haushaltssituation verbessern muss, steht außer Frage. Hier dürften die beim Personal geplanten Einsparmaßnahmen durchaus einen Beitrag leisten. Das bereits ohnehin sehr hohe Niveau der Gewerbesteuerbelastung aber noch weiter anzuheben halten wir für wenig sinnvoll. Zwar könnte die Stadt dadurch möglicherweise kurzfristig etwas höhere Einnahmen erhalten, langfristig wird sich das aber negativ auf die Standortentscheidung ansässiger und ansiedlungswilliger Unternehmen niederschlagen.“ 

Eine Entlastung der gewerbesteuerpflichtigen kleinen und mittelständischen Betriebe schaffe hingegen Spielraum für Wachstum und Beschäftigung, denn: „Niedrigere Steuern lassen Investitionen rentabler werden“, so Wegner. Hinsichtlich der Gewerbesteuerhebesätze liegt die saarländische Landeshauptstadt seit Jahren in der Spitzengruppe vergleichbarer Städte in Deutschland.