Großregion braucht freien Grenz- und Warenverkehr


HWK befürchtet weitreichende sonst Konsequenzen für Saarwirtschaft.
HWK befürchtet sonst weitreichende Konsequenzen für Saarwirtschaft

„National motivierte Grenzschließungen innerhalb Europas würden die Vorteile des freien Binnenmarktes schmälern. Schon allein Personenkontrollen können zu Verzögerungen und langen Fahrzeugschlangen an Grenzübergängen führen“, warnt HWK-Präsident Bernd Wegner angesichts der aktuellen Debatte über mögliche Grenzschließungen. Gerade für das Saarland mit seiner unmittelbaren Grenznähe zu Frankreich und Luxemburg würde dies die hiesige Wirtschaft besonders treffen. 
Für exportorientierte Handwerksbetriebe sind offene Grenzen heute eine Selbstverständlichkeit, bedeuten sie doch eine nicht unerhebliche Zeitersparnis bei der Abwicklung von Aufträgen. „Die Aussetzung des Schengenabkommens würde für die Europäische Wirtschaft mit ihrer Arbeitsteilung und Logistik weitreichende Konsequenzen haben“, so Wegner. Das Schengener Abkommen, das den Namen eines nahe gelegenen luxemburgischen Grenzortes trägt, ist für die Saarländer kein abstrakter Begriff, sondern erlebte Realität offener innereuropäischer Grenzen. Nur zu gut kenne das Saarland die Vorteile offener Grenzen.