HWK begrüßt Berliner Einigung


Bernd Wegner Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes
HWK-Präsident Bernd Wegner: „Kann mir Bundeswirtschaftminister Peter Altmaier gut vorstellen“
Die Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) schließt sich bei der Beurteilung der Einigung auf einen Koalitionsvertrag in Berlin dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) an und wertet die geplanten Vorhaben im Bereich der Bildung als positives Signal. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte für die CDU die Arbeitsgruppe ‚Bildung und Forschung‘ geleitet. Der ZDH erklärt mit Blick auf die Vereinbarungen im Bereich Bildung in einer Pressemeldung: „Hier sind die Koalitionäre dem Anspruch auf Modernisierung und Zukunftsorientierung am nächsten gekommen. Diese Zukunftsausrichtung und der Mut zur Gestaltung wäre auch in anderen Themenbereichen erforderlich gewesen.“ Das Handwerk begrüßt die Berliner Einigung, weist aber daraufhin, dass wegen der anstehenden SPD-Mitgliederbefragung noch Unwägbarkeiten bestünden.
 
HWK-Präsident Bernd Wegner unterstreicht, dass es das saarländische Handwerk freue, wenn mit Peter Altmaier ein Saarländer Bundeswirtschaftsminister werden sollte, der den Wirtschaftsbereich Handwerk bestens kenne: „Das sind gute Neuigkeiten und ich hoffe, dass dies auch so kommt. Ich kann mir einen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier jedenfalls gut vorstellen.“
 
Kritisch sieht das Handwerk Vereinbarungen in der Sozialpolitik. ZDH-Präsident Wollseifer konstatiert: „In der Sozialpolitik geht es weiter um Verteilung statt um Einsicht in wirtschafts- und gesamtgesellschaftspolitische Notwendigkeiten und den Anspruch, zukunftsorientierte und vor allem auch generationsgerechte Antworten auf die wichtigen Fragen unserer Zeit zu geben.“
 
HWK-Präsident Bernd Wegner appelliert an die Bundesregierung, die Wettbewerbsfähigkeit der beschäftigungs- und lohnintensiven Handwerksunternehmen zu stärken und nicht zu schwächen. Nach Ansicht des ZDH bleiben die Vereinbarungen in der Steuerpolitik „weit hinter dem zurück, was notwendig und möglich gewesen wäre.“