HWK ehrt rund 3.200 Meisterjahre


Die Handwerkskammer des Saarlandes überreicht 52 Goldene und elf Diamantene Meisterbriefe.
Die Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) überreichte heute (26. Oktober 2016) während einer Feierstunde im Großen Saal der HWK Jubiläumsmeisterbriefe. 63 Meisterinnen und Meister nahmen ihre Urkunden aus den Händen von HWK-Präsident Bernd Wegner und HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Arnd Klein-Zirbes entgegen. Insgesamt wurden elf Diamantene (60 Jahre) und 52 Goldene Meisterbriefe (50 Jahre) verliehen. „Es ist immer wieder eine Freude so viel Meisterkompetenz begrüßen zu können“, betonte HWK-Präsident Bernd Wegner gegenüber den Gästen, die rund 3.200 Jahre Meistererfahrung repräsentierten. Er unterstrich in seiner Laudatio, der wirtschaftliche Erfolg des Handwerks gehe auch und insbesondere auf die hohe Qualifikation der Betriebsinhaberinnen und -inhaber sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück. Der handwerkliche Meisterbrief spiele dabei eine besondere Rolle.

Dank für Engagement
Der älteste Jubilar, Maschinenbauermeister Rudolf Krämer aus Saarlouis (87) wurde mit dem Diamantenen Meisterbrief geehrt. „Es ist uns eine besondere Ehre, dass Sie heute zu uns gekommen sind, um den Diamantenen Meisterbrief in Empfang zu nehmen. Dies ist ein Zeichen Ihrer großen Verbundenheit mit dem Handwerk und seinen Organisationen“, sagte Präsident Wegner. Der jüngste Jubilar, der heute 72jährige Fleischermeister Udo Schmidt aus Riegelsberg, legte seinerzeit mit 22 Jahren seine Meisterprüfung ab.

HWK-Präsident Bernd Wegner dankte den Jubilaren für ihr handwerkliches Engagement und dafür, dass Sie ihr berufliches Wissen und Können vorbildlich umgesetzt hätten. Er stellte in diesen Zusammenhang auch die hohe Ausbildungsleistung des saarländischen Handwerks heraus. Derzeit legen 5173 junge Menschen im Saarland mit einer handwerklichen Lehre den Grundstein für ihre Karriere.
HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Arnd Klein-Zirbes wies in seinem Schlusswort darauf hin, es gehöre zum Charakter des Handwerks, sich Herausforderungen zu stellen: „ Das war in früheren Zeiten so, das ist heute so und das wird morgen so sein. Das Handwerk hat die Industrialisierung gemeistert, zwei Weltkriege überstanden, die Soziale Marktwirtschaft geprägt und die deutsche Wiedervereinigung entscheidend mitgestaltet. Heute findet mit der Digitalisierung ein epochaler Wandel statt, der viele Veränderungen mit sich bringt. Ich bin mir sicher: Auch diese Veränderungen wird unser Wirtschaftsbereich meistern“, so der HWK-Hauptgeschäftsführer.

Saarbrücken, 27. Oktober 2016