HWK-Präsident fordert Sprachkurse für Flüchtlinge


Die Handwerkskammer des Saarlandes fordert die Landesregierung, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie die Bundesagentur für Arbeit auf, die Finanzierung von Sprachkursen für Flüchtlinge sicherzustellen.
Die Handwerkskammer des Saarlandes fordert die Landesregierung, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie die Bundesagentur für Arbeit auf, die Finanzierung von Sprachkursen für Flüchtlinge sicherzustellen. „Den zahlreichen richtigen und guten Worten zur Integration von Flüchtlingen müssen nun Taten folgen“, unterstreicht Bernd Wegner, Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes.“

Betriebliche Praxis sei das beste Integrationsinstrument überhaupt, so Wegner weiter. Er weist darauf hin, dass es im Handwerk zahlreiche offene Stellen und Ausbildungsplätze gebe. Ebenso biete sein Wirtschaftsbereich im Rahmen der beruflichen Orientierung Praktika und eine Reihe interessanter Weiterbildungsangebote an. Diese können zur Ergänzung und Auffrischung vorhandener Kenntnisse und Fertigkeiten genutzt werden. Die HWK kann bei vorhandenen beruflichen Qualifikationen die Gleichwertigkeit mit deutschen Abschlüssen feststellen, sofern diese ausreichend sind und den deutschen Gesellenbriefen entsprechen. 

Die Handwerkskammer des Saarlandes gehört zu den Unterzeichnern der „Lebacher Erklärung“. 15 Akteure gaben mit ihr am 3. März 2015 stellvertretend für die saarländischen Städte und Gemeinden, Kreise, Verbände, Institutionen, Vereine und Kirchen mit der Sozialministerin ihre integrationspolitischen Ziele bekannt.  

Saarbrücken, 7. April 2015