Imagekampagne des Handwerks startet


Zeitgleich informierten alle Handwerkskammern in Deutschland am 14. Januar die Medien über die am 16. Januar startende Imagekampagne des Handwerks. Es ist die größte Medienoffensive, die das Handwerk je ins Leben rief.
Zeitgleich informierten alle  Handwerkskammern in Deutschland am 14. Januar die Medien über die am 16. Januar startende Imagekampagne des Handwerks. Es ist die größte Medienoffensive, die das Handwerk je ins Leben rief. Der Präsident der Handwerkskammer des Saarlands (HWK), Hans-Alois Kirf, erläuterte die Ziele dieser Kommunikationsoffensive. „Es geht in erster Linie darum, die gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks zu verdeutlichen und Jugendliche für eine Ausbildung dort zu begeistern.“ 

Das Handwerk mit seinen rund 970.000 Betrieben und 4,8 Millionen Mitarbeitern setzt pro Jahr über 500 Milliarden Euro um. Mit bundesweit 480.000 Auszubildenden ist das Handwerk zudem der gewerbliche Ausbilder der Nation.

Obwohl das Handwerk damit eine der zentralen Stützen der deutschen Wirtschaft sei, werde es in der Bevölkerung nicht als solche wahrgenommen. Dies habe eine Umfrage des Forsa-Instituts bestätigt. Hinzu komme die fehlende Bekanntheit vieler Handwerksberufe. Zudem besäße das Handwerk bei den Jugendlichen nicht die notwendige Akzeptanz. Angesichts des demografischen Wandels und des damit verbundenen gravierenden Fachkräftemangels eine Situation, die es dringend zu ändern gelte. 

Von daher käme die Imagekampagne des Handwerks genau zum richtigen Zeitpunkt, so der HWK-Präsident. Mit dem Slogan „Das Handwerk. Die Wirtschafsmacht. Von nebenan“ kommt alles zum Ausdruck, was das Handwerk ausmacht. Es steht dabei für Größe, Stärke, Selbstbewusstsein und Kundennähe. 

Die Kampagne ist zunächst für fünf Jahre konzipiert und wird im Fernsehen, im Kino, durch Anzeigen und Großflächenplakate sowie einer breitgefächerten Internetpräsenz kommuniziert. Da die Jugendlichen eine der Kernzielgruppen der Kampagne sind, werden zudem bundesweit über 13.000 Schulen kontaktiert und mit umfangreichem Informationsmaterial ausgestattet. Im Saarland sind es rund 250 Schulen, die über die Kampagne informiert werden.  

„Die Imagekampagne wird Aufsehen erregen und sie wird Erfolg haben“, ist Kirf von der positiven Wirkung der Kampagne überzeugt.