Neues Kompetenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnik nimmt Betrieb auf


Im Anwesenheit des saarländischen Wirtschafts- und Wissenschaftsministers, Dr. Christoph Hartmann, Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sowie des Handwerks eröffnete der Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), Hans-Alois Kirf, das neue Kompetenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnik (KomZet IuK).
Im Anwesenheit des saarländischen Wirtschafts- und Wissenschaftsministers, Dr. Christoph Hartmann, Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sowie des Handwerks eröffnete der Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), Hans-Alois Kirf, das neue Kompetenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnik (KomZet IuK). In seiner Grußnote stellte Hartman die Bedeutung modern ausgestatteter Bildungsstätten für den Wirtschaftsstandort Saarland heraus: „Sie tragen mit dieser Bildungseinrichtung zur Wertschöpfung im Saarland bei und leisten einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und der Betriebe im Handwerk.“ Nur so könne die Wirtschaft mit qualifizierten und bestausgebildeten Fachkräften versorgt werden. 

HWK-Präsident Hans-Alois Kirf dankte den Fördergebern für ihre Unterstützung und betonte, dass das neue KomZet zudem eine Präsentationsplattform für die Elektro- und informationstechnischen Handwerke sei. Nirgendwo sonst könne man sich über die Leistungsfähigkeit und den technischen Stand der Branche umfassender informieren als im neuen KomZet der HWK. 

Der Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, Andreas Kepper, unterstrich, dass qualifizierte Ausbildung letztlich der Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg sei. Dies sei mit ein Grund dafür, warum das Bundesministerium solch ehrgeizige Projekte wie das KomZet Informations- und Kommunikationstechnik fördert. 

Das neue KomZet IuK ist in enger Zusammenarbeit mit der Landesinnung des Elektrohandwerks und der Informationstechniker-Innung des Saarlandes entwickelt worden. Für Landesinnungsmeister Günter Bartuff ist mit der Eröffnung ein Wunsch in Erfüllung gegangen, der sich positiv auf die gesamte Branche auswirken wird. Er stellte in Aussicht, dass das neue KomZet das E-Akademie-Siegel des Zentralverbands der Elektrohandwerke erhält. Für Landesinnungsmeister Lothar Bach ist das Duale System ein Fundament der Wirtschaft, das durch das neue KomZet in seiner Ausbildungsqualität weiter gestärkt wird. 




Das neue Kompetenzzentrum der HWK ist wegweisend in der Bildungslandschaft des deutschen Handwerks. Es bildet die Plattform für die fachliche Qualifizierung in den Bereichen Automatisierungstechnik, Alarm- und Sicherheitstechnik sowie der Gebäudeautomation und Gebäudeleittechnik. Als erste Schulungseinrichtung bundesweit ist die HWK nunmehr in der Lage, die Empfehlungen des Arbeitskreises Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen (AMEV) zum Aufbau einer zentralen Gebäude-Automatisation zu schulen. Diesen Vorsprung gelte es weiter auszubauen, um die Attraktivität des Saarlands als innovativer und kompetenter Ausbildungsstandort in der Branche weiter zu festigen, so Kirf. 

Das Besondere der Ausbildung liegt in der konsequenten Einbindung der Praxis in den Lernprozess. „Bauteile und Geräte der späteren Arbeitspraxis werden von Beginn an mit einer pädagogisch sinnvollen und für den Schulungsbetrieb geeigneten Lernstation kombiniert“, so KomZet-Bereichsleiter Stefan Gerhard. Er ist besonders stolz darauf, dass bei der Ausbildung ausschließlich die Software zum Einsatz kommt, die auch in der späteren Arbeitspraxis eingesetzt wird.

Derzeit registriert die HWK im Bereich Elektro- und Informationstechnik jährlich über 1.000 Teilnehmer. Mit dem neuen KomZet wird die Handwerkskammer den steigenden Anforderungen des Marktes nach bestqualifizierten Fachkräften im Elektro- und Informationstechnikerhandwerk gerecht.