Saar-Handwerker zeigen Leistungsstärke


„Sie haben mit Ihren Arbeiten gezeigt, was die handwerkliche Elite zu leisten im Stande ist. Das verdient unsere besondere Anerkennung, denn Leistungsbereitschaft ist immer auch mit Anstrengungen, Mühen und Entbehrungen verbunden.
„Sie haben mit Ihren Arbeiten gezeigt, was die handwerkliche Elite zu leisten im Stande ist. Das verdient unsere besondere Anerkennung, denn Leistungsbereitschaft ist immer auch mit Anstrengungen, Mühen und Entbehrungen verbunden. Das auf sich zu nehmen, ist heute nicht selbstverständlich“, zollte Kammerpräsident Hans-Alois Kirf, bei der Abschlussfeier im Großen Saal der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) den Preisträgern des diesjährigen Leistungswettbewerbs der Deutschen Handwerksjugend seinen Respekt. Der Grund seiner Freude: zum wiederholten Mal hat das Saarland hervorragend abgeschnitten und fünf Bundessieger hervorgebracht. Das sei gemessen an der Größe des Saarlandes ein beachtliches Ergebnis. Kirf betonte, dass sich darin sowohl die hohe Ausbildungsqualität im hiesigen Handwerk wiederspiegele, als auch das persönliche Engagement der Teilnehmer. Der Erfolg beim Wettbewerb zeige, dass die Junghandwerker die Chancen der hochwertigen Ausbildung im Saar-Handwerk zu nutzen wüssten. Sie sei eine tragende Säule für die deutschen Facharbeiter, auf die nicht zuletzt die starke Stellung der deutschen Wirtschaft in der Welt zurückzuführen sei, betonte Kirf.

Von den insgesamt 38 Landessiegern haben drei auf Bundesebene den Sprung auf Platz eins geschafft, sowie einer jeweils einen zweiten Platz und einen dritten Platz.

„Ihr seit die Besten Eures Jahrgangs, herzlichen Glückwunsch“, mit diesen Worten begrüßte kein Geringerer als Sportidol und Olympiasieger von 2008 Jan Frodeno die Junghandwerker. Er beschrieb seinen Weg nach Olympia, seinen Erfolg und wie es war diesen Erfolg zu verarbeiten. Immer wieder ein Ziel im Auge zu haben sei wichtig und das sollte mit ganzer Kraft verfolgt werden. Dabei dürfe man nie seine Motivation verlieren. Freude an seiner Arbeit sei hierfür eine wesentliche Voraussetzung. Zudem mache die Leidenschaft den Unterschied aus, um Erfolg zu haben.“ Diese Leidenschaft hätten auch die Junghandwerker bewiesen und ernten heute dafür den verdienten Lohn. Zum Schluss gab er noch den Rat, im Erfolg immer auch etwas Besonderes zu sehen. Nur dann könne man die Motivation im Beruf hoch halten. 

Mit Nathalie Steinmann gratulierte auch die Sprecherin von PROFIL den Junghandwerkerinnen und Junghandwerkern. Bereits vor zwei Jahren hat die HWK den Verein PROFIL gegründet, dem nur Sieger dieses Wettbewerbs angehören können. Sie verfolgt damit einmal das Ziel junge Handwerker auf ehrenamtliche Tätigkeiten im Handwerk vorzubereiten und sie will die Besten des Handwerks mit Führungsaufgaben im Handwerk vertraut machen. Verbunden mit einer Mitgliedschaft im Verein PROFIL lädt die HWK zudem alle Sieger zu einer Tagesfahrt nach Frankfurt ein, wo die Lufthansa-Basis besichtigt wird.  

In seinem Schlusswort dankte HWK-Hauptgeschäftsführer Georg Brenner Jan Frodeno für seine zielorientierte Rede. Neue Ziele zu setzen, sei eine wichtige Botschaft. Die Meisterprüfung böte sich hier für die Junghandwerker hervorragend an. Zudem dankte er den politi-schen Vertretern, die mit ihrem Kommen gezeigt hätten, dass es der Landesregierung mit dem gesetzten Bildungsschwerpunkt ernst sei.

Zu den Siegern auf Bundesebene gehörten:
1. Platz    Jennifer Rauch, Bürokauffrau, Sulzbach

1. Platz    Tanja Blaumeister, Zweiradmechanikerin, Merzig

1. Platz    Johannes Dib, Kaufmann für Bürokommunikation, Eppelborn

2. Platz    Jens Steffens, Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker, Saarbrücken

3. Platz    Roberto Vacirca, Maurer, Schiffweiler