Was kostet die Handwerkerstunde?


Qualität hat ihren Preis

Immer wieder sind Kunden der Meinung, dass Handwerker zu teuer sind. Oft gerät dabei der scheinbar hohe Stundenverrechnungssatz in die Kritik.  Dabei ist den meisten Kunden nicht bewusst, dass der in Rechnung gestellte Stundensatz keineswegs mit dem Stundenverdienst des Handwerkers gleichzusetzen ist. In der Regel bleibt als Stundenlohn gerade mal ein Drittel des Rechnungsbetrages. Und als Gewinn für das beschäftigende Handwerksunternehmen noch deutlich weniger.

So muss ein Handwerker kalkulieren!

Berechnet ein Handwerker beispielsweise eine Arbeitsstunde mit 42,67 Euro netto zuzüglich MwSt., also 50,78 Euro brutto, so setzen sich diese in etwa wie folgt zusammen:

            -8,11 Euro MwSt.
          -13,00 Euro Gemeinkosten (also Fixkosten wie Versicherungen, KFZ-Kosten, Abschreibungen auf Geräte etc.)
          -13,64 Euro Stundenlohn
          -14,79 Euro Lohnzusatzkosten

Dem beschäftigenden Betrieb verbleiben 1,24 Euro Gewinn.

 

Vielleicht rechnen Sie Ihren Kunden diese Aufstellung einmal vor, wenn sie sich wieder einmal über Ihren Stundensatz beschweren?