Projekte im Handwerk

KOLA


Kompetenzorientiertes Lernen im Arbeitsprozess mit digitalen Medien

Logo des Projektes KOLA
Das Projekt KOLA (kurz für "Kompetenzorientiertes Lernen im Arbeitsprozess mit digitalen Medien") untersucht die Rolle, die mobile Endgeräte in der Berufsausbildung im Handwerk und darüber hinaus spielen können. Besonders interessant ist dabei die Verknüpfung der Lernorte Berufschule, Ausbildungsbetrieb und Bildungszentrum.

Eine mobile App für Smartphones der Azubis ermöglicht die schnelle Dokumentation erledigter Arbeiten auf der Baustelle, in der Schule oder im Lehrgang. Dies dient den Azubis (*) als Grundlage zur Darstellung und Reflexion des eigenen Lernprozesses (Bin ich mit meiner Arbeit zufrieden? Wo brauche ich noch Übung oder Hilfestellung?) und den Ausbildern und Lehrern einerseits als Basis für Feedback am eigenen Lernort, andererseits als lernortübergreifende Grundlage eines Dialogs und wechselseitigen Bezugs, um gemeinsam eine an den im Arbeitsprozess notwendigen Kompetenzen orientierte Ausbildung zu erreichen.

Als ubiquitäres (überall einsetzbares) Werkzeug bietet die KOLA-App für den Azubi und die dazugehörige Web-Plattform (KOLA-Lernumgebung) für die Ausbilder und Lehrer eine Schnittstelle für Arbeitsaufträge aus den Lernorten, Lernmaterialien zum selbstgesteuerten oder an aktuellen Arbeitsaufträgen orientierten Lernen und sozialen Funktionen für fachliche Fragen.

Ansprechpartner

Stefan Gerhard

Dipl.-Ing., Geschäftsführer Geschäftsfeld Berufsbildungszentrum
Telefon 0681 5809-260
Fax 0681 5809222-260

Mittelstand 4.0 KomZet KL


Kooperation HWK und Mittelstand 4.0 KomZet KL – Digitalisierung im Handwerk

Kooperation HWK und Mittelstand 4.0 KomZet KL – Digitalisierung im Handwerk
Der Begriff „Industrie 4.0“ gilt seit 2011 weltweit als das Synonym einer zukunftsorientierten Arbeitswelt von morgen. Durch eine stetig voranschreitende und damit zunehmende Vernetzung von betrieblichen Prozessen, gilt die Digitalisierung als der Garant zur Bewerkstelligung komplexer werdender Arbeiten und Dienstleistungen innerhalb der Wertschöpfungskette jedes Unternehmens. Innovative und oftmals gleichzeitig digitale Technologien zielen dabei nicht nur und ausschließlich auf Großunternehmen. Auch für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU), speziell für Handwerksbetriebe existieren bereits marktreife Produkte und Anwendungen, die sich mit altbewährten, berufstypischen Traditionen und Herangehensweisen kombinieren oder ergänzen lassen. Die daraus resultierenden Vorteile und Chancen sollen sowohl neuen als auch etablierten Handwerksunternehmern eine effizientere Ausgangsbasis für die Bewerbung und Vermarktung ihrer Fähigkeiten und ihres Knowhows dienen. Durch zielgerichtete Investitionen in digitale Maschinen, Geräte und Softwarelösungen und der effizienten Schulung von Mitarbeitern kann die Wettbewerbsfähigkeit auf nationalen und internationalen Märkten zukunftssicher gestaltet werden.

Um dem saarländischen Handwerk die Möglichkeit einzuräumen sich gleich von Beginn an mit dem Thema Digitalisierung auseinander zu setzten, hat die Handwerkskammer des Saarlandes gemeinsam mit dem Mittelstandszentrum 4.0 aus Kaiserslautern eine Kooperation geschlossen. Gemeinsam bieten beide Institutionen eine erste Anlaufstelle zur Information und Anregung bis hin zur konkreten Unterstützung bei der Umsetzung von angestrebten Projekten und Ideen.

Im Vordergrund stehen dabei folgende Zielsetzungen:

- Die wirtschaftliche Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Handwerksbetriebe in der Region zu fördern
- Die Erschließung neuer Geschäftsmodelle durch regionale Unternehmen und Existensneugründungen
- Anstoß zur Bildungsoffensive und zur Vermittlung spezifischer Kenntnisse in der Aus-, Fort- und Weiterbildung

Die Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) der HWK des Saarlandes stehen als Bindeglied zwischen saarländischem Handwerk und Mittelstandskompetenzzentrum 4.0 – KL um die Entwicklungen und Ansätze des digitalen Fortschrittes fachbezogen zu präsentieren. Sie stellen den Kontakt zu interessierten Betrieben und den richtigen Ansprechpartner des Kompetenzzentrums her, unterstützen bei technischen Fragestellungen und Anliegen rund um das Vorankommen innovativ denkender Handwerker.

Mit ihrer Teilnahme an bundesweiten Arbeitskreisen erlangen sie Einblicke in bereits praxisbewährte und erfolgversprechende Entwicklungsvorgänge und Umsetzungsansätze der digitalen Techniken. In gemeinsam geplanten und ausgerichteten Veranstaltungen zeigen HWK und KomZet 4.0 die technologischen Möglichkeiten zu diversen Fragestellungen des digitalen Arbeitsverständnisses auf und erörtern diese zusammen mit vortragenden Fachexperten und teilnehmenden Handwerkern unterschiedlichster Branchen.

Im Laufe der Kooperation werden auch weiterhin kontinuierliche Veranstaltungen, Workshops und Trainings zur Anwendung digitaler Lösungen im Schwerpunkt Handwerk stattfinden.

Wir konnten Ihr Interesse zum Mitmachen wecken und Sie dahingehend begeistern?
Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Ansprechpartner Informationstechnik

Dr. Markus Kühn

Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)
Telefon 0681 5809-253
Fax 0681 5809222-253

Ansprechpartner
Metalltechnik

Dominik Schömer

Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)
Telefon 0681 5809-266
Fax 0681 5809222-266