Der Weg zum Meister

Mit dem Meisterbrief in der Tasche stehen Ihnen viele Wege offen: Auch und insbesondere im Handwerk gibt es hervorragende Karrieremöglichkeiten für hochqualifizierte Meisterinnen und Meister. Im Herbst 2019 kündigte die Bundesregierung an, die Meisterpflicht in zwölf Gewerken wieder einzuführen. Das ist ein starkes Signal für Qualität und Qualifikation im Handwerk.

Intro


Die Meisterqualifikation im Saarland

Die HWK bietet mit der Saarländischen Meister- und Technikerschule (SMTS) eine Vollzeitschule an, die Handwerkerinnen und Handwerker auf die Meisterprüfung und Technikerprüfung vorbereitet. Weitere Informationen (einschließlich Fördermöglichkeiten) erteilt:

Ulla Schneider

Sachbearbeiterin
Telefon 0681 5809-160
Fax 0681 5809222-160


Wer sich für Meistervorbereitungskurse in Teilzeit (einschließlich Fördermöglichkeiten) interessiert, wendet sich bitte an:

Elke Borowski

Teamleiterin Weiterbildungsberatung
Telefon 0681 5809-192
Fax 0681 5809222-192


Kursinformationen gibt es auch auf: Meistervorbereitungskurse
Ein Meisterbrief in einem Bilderrahmen

Der Weg zum Meister


Warum lohnt sich die Meisterqualifikation?

Der Meistertitel ist das Qualitätsmerkmal für Führungskräfte im Handwerk. Wer Führungsverantwortung übernehmen und ein höheres Einkommen erzielen möchte, braucht die Meisterqualifikation.
 

Handwerksmeister/innen

  • leiten erfolgreich Betriebe
  • sind flexibel und innovativ. Das schützt nachhaltig vor Beschäftigungslosigkeit
  • haben einen Vorsprung an Wissen und Können
  • sorgen für qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen. Sie sind Garanten für Infrastruktur und Verbraucherschutz
  • können Lehrlinge ausbilden und damit einen leistungsfähigen und motivierten Nachwuchs heranbilden
  • können sich zum Geprüften Betriebswirt (HwO) fortbilden
  • haben in allen Bundesländern die Berechtigung, ohne Abitur an einer Hochschule zu studieren.

Zehn gute Gründe für den Meister

Es gibt viele Gründe, den handwerklichen Meister abzulegen. Einige sind an dieser Stelle genannt:
Zehn gute Gründe, den Meister zu machen

Teilnehmerstimmen


Teilnehmerstimmen

Die jahrgangsbesten Jungmeister 2019, Stephan Gindorf und Sebastia Kaprolat, haben sich im Rahmen von Meistervorbereitungskursen bei unserer HWK auf ihre Meisterprüfungen vorbereitet. Hier exemplarisch ihre Statements:

„Mir war es wichtig, mich gut auf die Selbstständigkeit vorzubereiten. Außerdem wollte ich in der Lage sein, zukünftige Mitarbeiter auszubilden.“k
Stephan Gindorf, Elektrotechnikermeister

„Der Meistertitel eröffnet Handwerkern bessere Verdienstmöglichkeiten und ermöglicht ein eigenverantwortliches Arbeiten.“
Sebastian Kaprolat, Tischlermeister
Stephan Gindorf und Sebastian Kaprolat bei der Meisterfeier

Steohan Gindorf und Stephan Kaprolat

Meistervorbereitung


Meistervorbereitungskurse in Vollzeit

Die Saarländische Meister- und Technikerschule (SMTS) bietet für zahlreiche Handwerke Meistervorbereitungskurse in Vollzeit an. Die einjährigen Kurse beginnen jeweils nach den saarländischen Schul-Sommerferien.

Saarländische Meister- und Technikerschule

Meistervorbereitungskurse berufsbegleitend:

Unsere Handwerkskammer bietet verschiedene Kurse auf die Meisterprüfung an, die in Teilzeit, also berufsbegleitend, besucht werden können. Wie die Prüfung selbst gliedern sich auch die Vorbereitungslehrgänge in vier Teile. Die Vorbereitungskurse zu den Teilen III und IV werden alternativ auch in Blockform angeboten.

Mehr Informationen zu den Berufsvorbereitungskursen

Gliederung der Meisterprüfung


Gliederung der Meisterprüfung

Die Meisterprüfung gliedert sich in vier Teile:

  • Teil I: die praktische Prüfung
  • Teil II: die Prüfung der fachtheoretischen Kenntnisse
  • Teil III: die Prüfung der betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse
  • Teil IV: die Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse
Wenn Sie mehr wissen möchten - Infografik "Der Weg zum Meister":

Zulassung zur Meisterprüfung


Zulassungsvoraussetzungen

Eine Lehrgangsteilnahme der Meistervorbereitung berechtigt Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht automatisch zur Prüfungsteilnahme.

Zur Meisterprüfung wird zugelassen, wer eine Gesellenprüfung oder eine vergleichbare Facharbeiterprüfung bestanden hat. Bei einer fachfremden Gesellenprüfung oder Facharbeiterprüfung ist der Nachweis einer mehrjährigen Gesellentätigkeit erforderlich. Nähere Informationen erhalten Sie von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Gebühren


Meisterprüfungsgebühren:

Kosten der Zulassung:     25,00 EUR
Gesamt Teil I bis IV: 1.120,00 EUR
Teil I:    460,00 EUR
Teil II:    260,00 EUR
Teil III:    200,00 EUR
Teil IV:    200,00 EUR
 
(Auszug aus dem Gebührenverzeichnis der Handwerkskammer des Saarlandes, gültig ab dem 01.01.2017)

 

Fördermöglichkeiten und Meisterbonus


Fördermöglichkeiten und Meisterbonus (Aufstiegsbonus)

Unsere HWK informiert Sie über die individuelle Fördermöglichkeiten im Rahmen der handwerklichen Ausbildung wie Begabtenförderung, Bildungsprämie, Aufstiegsförderung (Meister-BAföG), Meisterbonus (Aufstiegsbonus) und Bildungsprogramme. Gerne informieren wir Sie auch persönlich zu den jeweiligen Fördermöglichkeiten.

Fördermöglichkeiten

Elke Borowski

Teamleiterin Weiterbildungsberatung
Telefon 0681 5809-192
Fax 0681 5809222-192

Ansprechpartnerinnen


Ansprechpartnerin für Fragen zur Meistervorbereitung in Vollzeit

Ulla Schneider

Sachbearbeiterin
Telefon 0681 5809-160
Fax 0681 5809222-160

Ansprechpartnerin für Fragen zur berufsbegleitenden Meisterqualifikation

Elke Borowski

Teamleiterin Weiterbildungsberatung
Telefon 0681 5809-192
Fax 0681 5809222-192

Handwerke und Gewerbe der Handwerksordnung


Handwerke und Gewerbe der Handwerksordnung

In vielen Handwerksberufen und Gewerken gilt die Meisterpflicht. Zulassungspflichtige Berufe sind in der Anlage A, zulassungsfreie Berufe der Anlage B1 und handwerksähnliche Berufe der Anlage B2 aufgeführt. Eine Übersicht über die Anlagen gibt es hier zum Download:

Handwerke und Gewerbe der HwO 2017.pdf

In Zwölf Gewerken wird die Meisterpflicht wieder eingeführt

Die Bundesregierung plant, die Meisterpflicht in zwölf Gewerken wieder einzuführen. Das ist ein starkes Signal für Qualität und Qualifikation im Handwerk. Zukunftssicherung und nachhaltige Unternehmensentwicklung im Handwerk werden so auf einer breiteren Basis möglich.
 

In diesen Gewerken wird die Meisterpflicht wieder eingeführt:

  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
  • Betonstein- und Terrazzohersteller
  • Estrichleger
  • Behälter- und Apparatebauer
  • Parkettleger
  • Rollladen- und Sonnenschutztechniker
  • Drechsler und Holzspielzeugmacher
  • Böttcher
  • Raumausstatter
  • Glasveredler
  • Orgel- und Harmoniumbauer
  • Schilder- und Lichtreklamehersteller

Weitere Informationen gibt der Zentralverband des Deutschen Handwerks auf seiner Website:
JA zum Meister – die Zukunft im Handwerk ist meisterlich

Rechtsvorschriften und Prüfungsordnungen


Rechtsvorschriften und Prüfungsordnungen

Wir geben Ihnen einen Überblick über die geltenden Rechtsvorschriften und Prüfungsordnungen rund um die Meisterqualifikation.